Auf dieser Seite berichten unsere Kids von ihrem diesjährigen Trainingslager. Viel Spass bei der Lektüre! Freitag, 08.10.2010Heute Morgen standen wir um 05:55 Uhr auf. Stefan weckte uns um 06:00 Uhr.. Zehn Minuten später stand wir schon im Trainingsanzug draussen vor dem Hotel und bewegten unsere noch müden Knochen bereits etwas. Nach dem Morgenessen fuhren wir hoch auf den Gletscher. Es war wunderschönes Wetter. Nach drei Einfahrten begannen wir mit Übungen und Korrekturübungen. Den ganzen Vormittag absolvierten wir diese Übungen. So langsam machten sich Hungergefühle bemerkbar. Das Essen im Gletscherrestaurant war diesmal alles andere als gut... Es waren wenige Mannschaften auf dem Gletscher und so hatten wir für einmal die Möglichkeit am Nachmittag den grossen Steilhang zu befahren. Dieser ist sonst permanent mit Slalom und Riesenslalom-Läufen besetzt. Zum Abschluss dieser Trainingseinheit wurden noch Videoaufnahmen gemacht und anschliessend hatten die Trainer noch eine sehr strenge Übung auf Lager: Wir mussten über am Boden liegende Skistöcke jumpen. Nach der Rückkehr ins Hotel stand aktive Erholung auf dem Programm und wir joggten in der Gegend herum. Anschliessend war Duschen angesagt und dann das Nachtessen. Nach einer kurzen Tagesbesprechung war dann um 20:30 Uhr Nachtruhe. Alessandro (10), Robin(9) und Cédric(16) Samstag, 09.10.2010Um 05:50 Uhr hatte unser Wecker alarmiert. Um 06:00 Uhr kam Stefan uns wecken. Das kalte Joggen machte uns wach und frisch. Weil Cello nicht mit uns mitgekommen ist, war er nicht wach und musste somit das Morgenessen mit dem Boden teilen. :-) Wir waren gut dran mit der Pünktlichkeit, was uns am Abend ein lob einbrachte. Heute war es kälter und hatte auch mehr Leute als gestern. Etwa 20 Min dauerte eine Fahrt von oben nach unten und wieder zurück. Am Mittag nahmen wir unser Lunch und teilweise unser warmes Mittagessen im Restaurant. Am Nachmittag ging unser Training weiter. Als wir wieder ins Hotel zurück fuhren, hatte Gianni nicht den Mut den VW-Bus zu überholen. Erst eine Weile später als wir fast da waren, überwindete er seinen inneren Schweinehund. Mr. Perfect (Alessandro) Jabulani fiel während dem Joggen ins eiskalte Geltscherwasser. Nach einer spektakulären Rettungsaktion konnten wir mit nassen Schuhen weiter joggen. Morgen geht's ins Hallenbad :-D Christina (7), Sina(12), Marina(10) und Alexandra(14) Sonntag, 10.10.2010Heute war das erste Mal Slalom auf dem Plan. Nach dem gewohnten Anziehen und der kurvenreichen Fahrt hoch zum Gletscher, durften wir bei sonnigem Wetter Stemmbogenfahrt mit Marcel absolvieren. Nach zwei weiteren freien Einfahrten durften wir endlich in die Minikipper. Da es jedoch ziemlich viele Leute am Lift hatte, liefen wir mehr oder weniger freiwillig die kurze Strecke der ersten Übung wieder hoch zum Start. Im Gegensatz zu den anderen Mannschaften, verpflegten wir uns wiederum direkt auf der Piste mit dem selbst mitgebrachten Lunch. Nach dem Lunch absolvierte jeder nochmals zwei bis drei Läufe und anschliessend räumten die Trainer den Übungslauf ab. Nach der Rückfahrt ins Hotel durften wir uns im örtlichen Hallenbad etwas austoben und vergnügen. Zurück im Hotel gab es dann Nachtessen. Poulet, Kartoffeln, Reis, Salat und Suppen, wir hatten wie jeden Tag eine grosse Auswahl an Menümöglichkeiten und jeder konnte sein eigenes Menü selber zusammenstellen. Nach der obligatorischen Tagesbesprechung gingen wir müde, aber gut gelaunt ins Bett. Dominik(10), Nico(9), Yannic(9) und Remo(13) Montag, 11.10.2010Der Montagmorgen begann wie üblich mit dem Morgenjogging. Beim Zmorgen mussten wir sehr lange anstehen. Um 07:10 Uhr fuhren wir zum Gletscher hoch. Wir mussten auch dort am Lift lange anstehen, weil eben alle Mannschaften so früh hoch fahren und die Trainer so schnell wie möglich ihre reservierten Trainingspisten besetzen und ihre Trainingsläufen ausstecken wollen. Es war wie jeden Tag schon traumhaftes Wetter. Auch heute trainierten wir wieder Slalom. Der Trainingslauf war sehr lang und sehr schwer, aber cool. Beim Einfahren waren unsere Trainer aber nicht zufrieden. Unsere gefahrenen Kurven waren zu lang. Sie verlangten Kurven mit Slalomradien, also enge Kurven. Mitten auf der Piste genossen wir den Zmittag. Danach mussten wir lustige Übungen fahren. Nach weiteren zwei Fahrten gingen wir ins Hotel zurück. Dann war das obligatorische Konditionstraining auf dem Programm. Nach dem reichhaltigen Nachtessen und der Tagesbesprechung fielen wir müde ins Bett. Jana (8), Sam(7), Alessandro (10), Timon Dienstag, 12.10.2010Um 06:00 Uhr kam Steff uns wecken. Danach war unser Morgentraining dran. Statt nach dem Training essen zu gehen, gingen wir unsere Skisachen packen. Erst danach frühstückten wir. Dann fuhren wir hoch zum Gletscher hinauf. Heute war es noch kälter als die vergangenen Tage und es hatte auch etwas mehr Mannschaften. Auf unseren Programm stand heute ein Combi-Lauf. Ein Combi-Lauf besteht aus Slalom- und Riesenslalom-Elementen. Gefahren wird dieser Lauf am besten mit dem Slalomski, da die Radien mit den reglementierten Minimalabständen doch sehr eng sind. Am Mittag assen wir auf der Terrasse im Restaurant unseren Lunch. Schönes Wetter war es und eine herrliche Aussicht auf den Gletscher. Am Nachmittag absolvierten wir alle drei Zeitläufe im Combi-Lauf. Marc durfte sich dabei über 3x Bestzeit freuen. Zum Abschluss übten wir uns noch in Formationsfahren. Hier brauchten wir nochmals hochkonzentriert zu arbeiten, damit kein Crash passiert. Zum Glück gab es nach der Rückfahrt ins Hotel für einmal kein Konditionstraining mehr, aber wir mussten bis zum Nachtessen alles packen. Alessandro und Gianni, wie auch Andrin und Dominik reisten schon heute Abend wieder nach Hause. Schade, dass dieses Trainingslager morgen auch für uns schon zu Ende ist. Alexandra (14) Mittwoch, 13.10.2010 - Letzter TagFür einmal schreibt der Chef selber einen Tagesbericht... Der letzte Lagertag wurde nicht mehr so hektisch begonnen: erst um 06:30 Uhr holte ich meine Athleten aus ihren Träumen. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet mussten alle mitanpacken beim Verlad des immensen Gepäcks und Trainingsmaterials. Planmässig aber konnten wir zum Gletscher hochfahren. Einzelne Personen konnten von dieser Fahrt nicht genug kriegen und kehrten in der Hälfte nochmals um, fuhren ins Hotel zurück und anschliessend nochmals hoch... ;-D Oben angekommen schnallten wir unsere Ski an und liessen uns zum Gipfel hoch ziehen. Es war wiederum ein Traumtag, wolkenlos, windstill und für uns Skisportler angenehme Temperaturen so knapp unter dem Gefrierpunkt. Schon das Einfahren war anspruchsvoll, mussten doch die jungen Athleten bereits in zweier Teams synchron in Kurzschwungform den Hang hinunter schwingen. Nicht allen gelang dies auf Anhieb, aber nach der zweiten Fahrt hatten alle die Konzentration und den Rhythmus gefunden. Langsam steigerten wir die Ansprüche und aus Zweier- wurden Viererformationen in steileren Pisten. Auch diese wurden spätestens im zweiten Anlauf bestens gemeistert. Zwischendurch übten wir uns einzeln in verschiedenen Kurzschwungvarianten und begannen diese mit dem klassischen "Charleston", einer Kurzschwungform bei der das Aussenskiende gehoben und nach aussen gedreht wird und gleichzeitig auf dem Innenski gedreht wird. Bei den einen klappte dies schon ganz ordentlich, andere wiederum hatten dabei grössere Mühen. Es war zu Beginn dieses Trainingslagers auch mein Ziel, bis zum Ende Formationsfahrten mit Seitenwechsel zu schaffen. Zum Abschluss dieses Morgens probierten wir also diese anspruchsvolle und sehr schwierige Formation aus. Anspruchsvoll und schwierig deshalb, weil sich die Fahrtwege (sogenannte "Crashformation") kreuzen müssen und die Athleten dabei hochkonzentriert und präzise arbeiten müssen. Zuerst wurde diese Formation in Viererteams in steilem Gelände geübt. Höhepunkt war dann die 8er-Formation: 8 Athleten, aufgeteilt in zwei Reihen fuhren synchron in Kurzschwüngen und wechselten bei jedem 5. Schwung die Seite. Ich bin sehr stolz auf meine Sportler! Sie alle haben dies mit Bravour gemeistert und erste Rückmeldungen seitens anderer Clubs und sogar Regionalverbänden warteten nicht lange auf sich. KOMPLIMENT an alle! Fazit dieses Lagers: Die gesteckten Zeile wurden erreicht. Begonnen haben die Athleten bereits schon mit einem beeindruckendem Niveau. Damit war es für uns Trainer einfacher, mit dem Trainingsplan weiterzufahren und die Ansprüche und Schwierigkeiten zu erhöhen. Es war eine Freude mitanzusehen, mit welcher Motivation, Freude und auch der dazugehörenden Bissigkeit trainiert wurde um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Sicherlich trug auch das traumhafte Wetter über die gesamten sieben Tage hinweg einen grossen Teil dazu bei, dass wir effektiv und zielstrebig arbeiten konnten. An dieser Stelle möchte ich meinem Trainerteam, allen Betreuern/Eltern, für die tatkräftige Unterstützung herzlich danken. Ein ganz besonderer Dank geht an den Skiclub Uzwil für die grosszügige Unterstützung dieser Trainingswoche! HERZLICHEN DANK! Stefan Tschol |











